Nicht repräsentative Masterarbeit verwendet

21.08.2016

Letzte Woche bereichteten der Tagesanzeiger und 20 Minuten von einer von Monika Stampfli, ehemalige Geschäftsführerin einer grossen Anbieterin für Kindertagesstätten, verfassten Masterarbeit, gemäss dieser gut gebildete Eltern ihre Kinder lieber selber erziehen. Monika Wicki, SP-Kantonsrätin nimmt dazu in ihrem Kommentar Stellung.

Die Stichprobe, die Frau Stampfli nutzte, ist nicht repräsentativ. Die Ergebnisse sind nur gültig in Bezug auf die 500 Familien, welche ihre Kinder bei Profawo betreuen liessen. Es handelt sich mehrheitlich um gutverdienende Leute, welche bereits in sehr hohem Arbeitspensen tätig sind. Der Arbeitgeberverband weist denn auch auf andere Zahlen hin: Rund 15 der Eltern mit Kindern im Betreuungsalter würden ihr Arbeitspensum gerne erhöhen oder Vollzeit arbeiten. Das können sie nur, wenn sich ihre Arbeit auch lohnt und die Betreuungskosten für die Eltern deutlich kleiner werden. Die Kinderbetreuungsinitiative, über die wir im Kanton Zürich im September abstimmen werden, bringt uns einen Schritt weiter.

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