Ja zum Kinderbetreuungsgesetz

Worum geht’s?

DANKE für 57.8 % JA-Stimmen für fair finanzierte Kinderbetreuung im Kanton St.Gallen!

Am 14. Juni stimmt die St.Galler Bevölkerung über das Kinderbetreuungsgesetz (KiBG) ab. Eine breite Allianz von FDP, Mitte, SP, EVP, GLP & Grünen, JUSO, Kibesuisse, Gewerkschaftsbund St.Gallen-Appenzell, VPOD, SEV, Unia unterstützt diese Vorlage.

Mit der Totalrevision des Gesetzes über Beiträge für die familien- und schulergänzende Kinderbetreuung (KiBG) möchte der Kanton den politischen Gemeinden, den Erziehungsberechtigten und den Betreuungseinrichtungen ein modernes, einheitliches und subjektorientiertes (Vergünstigungen werden pro Kind entrichtet) Förder- und Finanzierungssystem zur Verfügung stellen. Wer könnte hier dagegen sein? Die SVP kann und hat dagegen das Ratsreferendum ergriffen.

Ungleich, unfair und unflexibel
Heute gibt es grosse Unterschiede zwischen den Gemeinden im Kanton St.Gallen. Gemeinden mit kleinem Angebot und wenigen Eltern, die Betreuungsangebote nutzen, haben bisher überproportional von den Kantonsbeiträgen profitiert. Der Verteilschlüssel der Kantonsgelder an die Gemeinden orientiert sich nicht an Nachfrage oder Angebot. Der Gesuchs- und Überprüfungsprozess ist aufwändig. Die finanzielle Belastung der Erziehungsberechtigten ist heute unterschiedlich stark, je nachdem, in welcher Gemeinde sie wohnen. Gleichzeitig ist der Versorgungsrad im interkantonalen Vergleich tief. Zudem ist die Wahlfreiheit der Betreuungseinrichtung für die Eltern heute eingeschränkt: nur für Betreuungsangebote in der Wohngemeinde werden Vergünstigungen gewährt. Das macht es für berufstätige Eltern oft schwer, eine Einrichtung zu finden, die es ihnen eine optimale Vereinbarkeit von Familien- und Berufsalltag erlaubt.

Kinderbetreuung fair finanziert – egal, wo du wohnst
Der Kanton St.Gallen möchte nun ein einheitliches Vergünstigungssystem für die familien- und schulergänzende Kinderbetreuung schaffen. Alle Eltern im ganzen Kanton erhalten unabhängig von ihrem Wohnort und der gewählten Betreuungslösung die gleiche Mindestvergünstigung. Sie können die Betreuungseinrichtung innerhalb des Kantons frei wählen. Die Gemeinden behalten weiterhin einen gewissen Handlungsspielraum und können ihre Einwohner*innen oder die Einrichtungen auf ihrem Gemeindegebiet darüber hinaus unterstützen. Für den Vollzug des neuen Systems wird eine moderne und einfach zu bedienende Informatiklösung beschafft.

Deshalb JA zum Kompromiss

Deshalb JA zum neuen Kinderbetreuungsgesetz am 14. Juni!

Der Kanton St.Gallen schafft ein einheitliches Vergünstigungssystem für die familien- und schulergänzende Kinderbetreuung. Alle Eltern im ganzen Kanton erhalten unabhängig von ihrem Wohnort und der gewählten Betreuungslösung die gleiche Mindestvergünstigung. Sie können die Betreuungseinrichtung innerhalb des Kantons frei wählen. Die Gemeinden behalten ihren Handlungsspielraum und können ihre Einwohner*innen oder die Einrichtungen auf ihrem Gemeindegebiet darüber hinaus unterstützen. Für den Vollzug des neuen Systems wird eine moderne und einfach zu bedienende Informatiklösung beschafft.

Einheitliche Regelung

Alle Familien im Kanton St.Gallen haben klare, gleiche Bedingungen für finanzielle Unterstützung bei der schul- und familienergänzenden Kinderbetreuung.

Subjektorientierte Förderung

Die kantonalen Subventionsbeiträge dienen ausschliesslich zur Vergünstigung der Elterntarife. Damit wird die heute sehr unterschiedliche Praxis innerhalb des Kantons vereinheitlicht.

Fair und einkommensabhängig

Die Höhe der Beiträge richtet sich nach der wirtschaftlichen Situation (Einkommen/Vermögen) der Erziehungsberechtigten – wer weniger hat, wird stärker entlastet.

Gemeinden behalten Handlungsspielraum

Gemeinden können ihre Einwohner*innen oder ihre Einrichtungen darüber hinaus unterstützen.

Mehr Flexibilität

Mit dem neuen Finanzierungssystem werden die kantonalen Vergünstigungen je betreutes Kind ausgerichtet (subjektorientierte Finanzierung). Damit können auch Betreuungsangebote ausserhalb der eigenen Wohnsitzgemeinde genutzt werde.

Kein neues Gesuch bei Umzug

Dank der neuen IT-Plattform muss bei einem Umzug innerhalb des Kantons kein neues Vergünstigungsgesuch gestellt und erfasst werden. Je nach dem, ob die neue Gemeinde mehr oder weniger zusätzliche Vergünstigungen anbietet, kann sich die effektive Vergünstigung verändern.

Weniger Bürokratie

Das neue IT-System macht den Antragsprozess einfach und transparent. Betreuungseinrichtungen bestätigen einmal jährlich das Betreuungsverhältnis und ziehen den bewilligten Subventionsbetrag direkt auf der Monatsrechnung der Eltern ab.

Attraktiver Kanton für Familien & Unternehmen

Bezahlbare Betreuung ermöglicht Eltern die Erwerbstätigkeit. Das wirkt dem Fachkräftemangel entgegen und stärkt den Wirtschaftsstandort.


Du möchtest mehr Informationen? Hier findest du häufig gestellte Fragen:

Komitee

Die Totalrevision des Gesetzes über Beiträge für familien- und schulergänzende Kinderbetreuung (KiBG) wird von einer breiten Allianz von Parteien, Verbänden und Gewerkschaften unterstützt:

Diese Personen setzen sich für ein faires Kinderbetreuungsgesetz ein:

Anita Wyss Kantonsrätin Grüne Vilters-Wangs, Peter Jans Stadtrat St.Gallen, Helen Alder-Frey Stadträtin Gossau, Jens Jäger Gemeindepräsident Bad Ragaz, Mathias Müller Stadtpräsident Lichtensteig, Tatiana Pinto Cardoso Stadtparlamentarierin SP St.Gallen, Roland Hardegger Gemeindepräsident Zuzwil, Alexandra Akeret Kantonsrätin SP St.Gallen, Susann Helbling Kindergartenlehrperson und Kantonsrätin SP Jona, Felix Bischofberger Parteivorstand die Mitte Altenrhein, Kanyama Kruijthof Politische Sekretärin SP St.Gallen, Jacqueline Schneider Geschäftsführerin Frauenzentrale St.Gallen, Daniel Bosshard Kantonsrat und Präsident Grüne St.Gallen, Sandro Greuter Gemeinderat Uznach, Irene Haag-Nessensohn Gewerkschafterin Niederuzwil, Milena Keller Primarlehrerin Wil, Susanne Alfermann Präsidentin SP Frauen St.Gallen, Noam Leiser Präsident SP Kanton St.Gallen und Gewerkschaftsmitarbeiter Rorschach, Dario Sulzer SP Kantonsrat Wil, Joel Müller Erziehungswissenschaftler Wattwil, Trudy Cozzio Heilpädagogin Kantonsrätin die Mitte St.Gallen, Christof Kälin Fraktionspräsident SP Stadtparlament Wil, Meret Grob Stiftungspräsidentin Kindertagesstätten Wil Stadtparlamentarierin Grüne Wil, Andreas Reber Maschineningenieur ETH Bad Ragaz, Margot Benz Rechtsanwältin St.Gallen, Franziska Steiner-Kaufmann Präsidentin Die Mitte St. Gallen Gommiswald, Bruno Cozzio Kantonsrat Die Mitte Henau/Uzwil, Michael Sarbach Kantonsrat und Stadtparlamentarier Wil Grüne Rossrüti, Evelyne Angehrn Kantonsrätin SP St.Gallen, Mischa Herzog Unternehmer St.Gallen, Barbara Gysi SP Nationalrätin Wil, Meinrad Gschwend Journalist Grüne-Kantonsrat, Altstätten, Daniel Grünenfelder Unternehmer und Kantonsrat Die Mitte Bad Ragaz, Christoph Bärlocher Kantonsrat Die Mitte Eggersriet, Roland Bischof SP Sektionspräsident Oberuzwil, Maria Schäfli Fachfrau Betreuung MmB Flawil, Luzia Krempl-Gnädinger Pflegefachfrau und Kantonsrätin Die Mitte Goldach, Sepp Sennhauser Landwirt und Kantonsrat Die Mitte Wil, Barbara Dürr Bäuerin und Kantonsrätin Die Mitte Gams


«Das neue Kinderbetreuungsgesetz macht die Kinderbetreuung im ganzen Kanton St. Gallen fairer und besser bezahlbar.»

Florian Kobler
Präsident Gewerkschaftsbund St.Gallen-Appenzell
SP-Kantonsrat

«Sei es in Kitas, Tagesfamilien oder schulergänzenden Tagesstrukturen: Kinder profitieren von stabilen und fördernden Umgebungen. Das Gesetz sorgt dafür, dass im ganzen Kanton der Zugang zu den Angeboten der familienergänzenden Bildung und Betreuung vereinheitlicht ist – für mehr Chancengerechtigkeit.»

Katrin Serries
Leitung Region Ostschweiz und FL
Leitung Regionen
kibesuisse
Verband Kinderbetreuung Schweiz

«Faire Kinderbetreuung ist der Schlüssel zur Chancengleichheit. Das KiBG entlastet Familien und stärkt unsere Gesellschaft. Ein klares JA am 14. Juni!»

Arbër Bullakaj
SP Nationalrat

«Nicht die Willkür einzelner Gemeinden soll die Beiträge für die familien- und schulergänzende Kinderbetreuung bestimmen. Schliesslich soll "Kinderhaben" Wohnort unabhängig sein! Deshalb am 14. Juni Ja zum gerechten Kinderbetreuungsgesetz.»

Karin Hasler
SP Kantonsrätin

«Ein gutes Kinderbetreuungsangebot ist ein Standortvorteil! Es hilft Eltern, Beruf und Familie besser zu vereinbaren und bekämpft den Fachkräftemangel.»

Dario Sulzer
SP Kantonsrat und Fraktionspräsident
Co-Präsident vpod

«Sagen wir Ja zum neuen Kinderbetreuungsgesetz. Einheitliche Standards und klare Regeln im ganzen Kanton: Davon profitieren junge erwerbstätige Eltern.»

Trudy Cozzio
Kantonsrätin Die Mitte

«Kitas müssen sich alle leisten können. Einheitliche Unterstützungsbeiträge helfen, dass dies von Quarten bis Muolen der Fall ist. JA zum Kinderbetreuungsgesetz am 14. Juni»

Arian Kehrein
Medizinstudent Joint Medical Master UZH/HSG
Präsident SP Sarganserland

«Wer Kinder betreut, weiss: Flexibilität ist Gold wert. Genau das bringt das Kinderbetreuungsgesetz — faire Rahmenbedingungen, klare Regeln und genug Spielraum für die Gemeinden.»

Ariane Thür-Wenger
Stadträtin Rorschach
SP Kantonsrätin

«Gute Kinderbetreuung stärkt Kinder, entlastet Familien und soll unabhängig vom Wohnort für alle zugänglich sein. Deshalb JA am 14. Juni zum neuen Kinderbetreuungsgesetz!»

Noam Leiser
Präsident SP Kanton St.Gallen

«Bezahlbare Kinderbetreuung für alle, damit Familie und Beruf besser miteinander vereinbart  werden können.»

Barbara Gysi
SP Nationalrätin

«Das Kinderbetreuungsgesetz stärkt Familien sowie die Wirtschaft und sorgt auch für mehr Chancengleichheit. Bezahlbare und verlässliche Betreuung entlastet Eltern und ermöglicht es, Familie und Beruf besser zu vereinbaren. Davon profitieren Kinder, Unternehmen und unsere ganze Gesellschaft.»

Fabian Giuliani
Präsident Grünliberale Kanton St.Gallen

«Einfacher und fairer für Eltern, Kitas und Gemeinden. Ein Ja zum Kinderbetreuungsgesetz»

Franziska Steiner-Kaufmann
Präsidentin und Kantonsrätin Die Mitte

«Die familienergänzende Kinderbetreuung ist ein Grundpfeiler der Gleichberechtigung.
Mit dem JA zum Gesetz stärken wir also den Fortschritt im ganzen Kanton»

Mischa Herzog
Unternehmer und Stadtparlamentarier Grüne St.Gallen

«Das neue Kinderbetreuungsgesetz verringert die heutigen wohnortabhängigen Vergütungsunterschiede und vereinfacht die administrative Abwicklung aller Beteiligten. Es verursacht weder für die Gemeinden noch für den Kanton zusätzliche Kosten.»

Luzia Krempl-Gnädinger
Kantonsrätin Die Mitte

«Wer weniger Bürokratie will, stimmt Ja zum Kinderbetreuungsgesetz.»

Mathias Müller
Stadtpräsident Lichtensteig
Kantonsrat Die Mitte

«Die Totalrevision des Gesetzes über Beiträge für die familien- und schulergänzende Betreuung (KiBG) ist fair und einkommensabhängig.»

Boris Tschirky
Kantonsrat Die Mitte

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Komitee "JA zum Kinderbetreuungsgesetz", Zwinglistrasse 3, 9001 St.Gallen

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